Archive for the ‘PC’ Category

Hardware Hackery

Thursday, February 16th, 2012

This will probably not be very interesting to regular visitors of this blog, but this is one of the things where I thought to myself “someone else must have had this problem” but couldn’t find anything about it. So I’ll deviate from the usual language in which things on this blog are posted, because I think this might be interesting some other people, most of whom probably don’t know German.

I have a computer that serves as a NAS. It uses an Intel D945GSEJT mainboard which has 2 SATA ports. At the time I bought it I thought “two hard drives in a RAID1 configuration is all I need”. Well: wrong! For one, the desire to put the operating system on a SSD might arise and secondly, when you want to make a full hard drive backup and for some reason you can’t use the Gigabit Ethernet you could just connect the hard drive to the NAS directly.

Anyway, since the board has a PCIe Mini Card slot I bought a DeLock 95225, which seems to be the only PCIe Mini Card/SATA adapter out there. I have previously had mixed experiences with DeLock products, before switching to a proper SSD for the operating system, I have tried an IDE44-to-SD-Adapter and an IDE44-to-SD/CF-Adapter. For both DeLock claimed they are bootable, however they did not show up as hard drives in the boards BIOS. I could boot from them when I loaded the boot manager (grub in this case) from one of the hard drives and instructed it to boot from the SD card, but that’s not what I consider “bootable”.

So I was a bit worried if this one would finally be the one that show up in my BIOS. It does, but before I got to finding that out, another problem became apparent:

collision_detected

Yeah, I’m not going to attach any cables there…

Rather than upwards the SATA ports point to one edge of the adapter board and of course right next to them are pin headers and the PCI slot of the Intel mainboard. There is no way to attach SATA cables there, not even angled ones. However on close examination of the adapter board it turns out the good people at DeLock have either anticipated this scenario, or they wanted to be flexible when it came to components (I think the latter is more likely). Either way, additionally to the SMD solder pads to which the SATA connecters were attached there were through-hole mountings for connectors. So I ordered some Molex 67491-0020 SATA connectors and got busy with my soldering iron.
(Side note: I am assuming the mountings for SATA connectors are standardized, so any other through-hole SATA connector will probably work as well. However, I can tell you that the SMD connector Molex 67800-5005 will NOT work, because the soldering leads are too short.)

And the connector is off. In the background the through-hole mountings can be seen nicely

Getting the SMD leads off was a bit tricky, in the end I took the smallest mini screwdriver I could find and used it as a lever against the leads whilst heating the solder with the soldering iron. After that I merely soldered the new connectors on and installed my modified adapter card in my NAS.

Problem solved!

Now that I was able to attach my SSD to the board I was anxious to see if the mainboards BIOS detected it. And lo and behold – it did. So now my NAS has two more SATA connectors and an SSD with the system on it, making it possible to spin down the hard drives when they are not needed. Yay!

Note to self: next time you buy a mainboard for a NAS go for as many SATA ports as possible. At the very least four.

FYI

Friday, May 21st, 2010

Meine neueste Anschaffung. :3

:O

Sunday, March 1st, 2009
:3

:3

*hust*

*hust*

:)

:)

^______^

^______^

Das “vorher”-Bild vom Schreibtisch ist irgendwie verloren gegangen. :I
Aber dieser Kasten stand da jedenfalls vorher:

x_x

x_x

Call for Backup

Thursday, February 19th, 2009

Achtung, der folgende Eintrag ist sehr technisch und jeder, der nicht weiß was ein Master Boot Record oder eine Partitionstabelle ist darf diesen Eintrag getrost ignorieren. “These aren’t the droids lines you’re looking for.”

Letzte Woche ist mir ein klitzekleines Missgeschickchen passiert. Ich habe versehentlich so ein bisschen von meiner Festplatte überschrieben. Also keine Datei oder so. Sondern einfach beim ersten Sektor der Festplatte angefangen und kontinuierlich Sektor für Sektor weitergeschrieben. Nur so ein paar Sekunden. Aber das reicht ja schon um den Master Boot Record, die Partitionstabelle und die erste Partition zu zerschießen.

Wie das passiert ist? Nun, ganz einfach: ich wollte einen USB-Stick mit einem Bootimage beschreiben, von welchem ich dann eine Debian Installation starten wollte. In der dazugehörigen Anleitung stand der Befehl

zcat boot.img.gz > /dev/sda

Nun bin ich natürlich nicht gänzlich frei von Linuxkenntnissen und ich habe durchaus beabsichtigt aus dem /dev/sda das richtige Device zu machen. Dummerweise habe ich beim Kopieren des Befehls einen Zeilenumbruch mitkopiert. Somit wurde der Befehl sobald ich ihn in die Konsole kopiert hatte ausgeführt. Und /dev/sda ist in dem Falle meine Systemplatte. Ouch.
(lustigerweise war ich nicht root, also wäre ja nicht mal was passiert, wenn mein Benutzer nicht – aus welchem Grund auch immer – in der Gruppe disk war und somit einfach so auf Massenspeicherdevices schreibend zugreifen darf)

Damage done und was nun? Zunächst mal habe ich ein Ubuntu von der anderen Platte gestartet und schnell herausgefunden, dass die Partitionstabelle mit einem Tool mit dem vielsagenden Namen testdisk wiederherstellbar ist. Das Programm schaut sich schlicht an, was es an Partitionen auf der Platte findet und erstellt daraus die Partitionstabelle. Damit waren meine Datenpartition (mit den völlig legalen Audio- und Videodateien) und mein Windows wieder verfügbar. Um den MBR kümmerte ich mich zunächst nicht, denn ich bootete bis auf weiteres von der anderen Platte.

Das erste was ich fand war warscheinlich das richtige – einfach fsck.ext3 (file system check für ext3-Dateisysteme) drüberlaufen lassen. Aber ich habe mich davon irritieren lassen, dass das enorm viele Fragen gestellt hat, unter anderem auch solche:

Inode 54473213 has illegal block(s). Clear<y>?

Blieb die angeschlagene erste Partition. Hier habe ich komplett irrational gehandelt und einfach die ersten paar Ergebnisse, die die Suchmaschine meiner Wahl ausgespuckt hat überflogen und dabei gefundene Vorschläge ausprobiert. Ohne wirklich den kompletten Kontext zu lesen.
Auch wenn da standardmäßig “yes” ausgewählt war, hatte ich doch etwas Angst einfach so irgendwelche Sachen zu clearen. Inzwischen weiß ich, dass das schon passt und man auch einfach als Option bei fsck angeben kann, dass er bei Fragen, die nicht wirklich kritisch sind, nicht fragen soll.

Stattdessen habe ich den komfortablen grafischen Partitionierer gparted gestartet und dessen Automatik das Reparieren übernehmen lassen. Aus irgendeinem wirren Grund war gparted jedoch der Meinung es handle sich um ein ext2-Dateisystem. Das Resultat ist wohl am besten durch folgenden Ausschnitt aus meinem IRC-Log beschrieben:

<FraggyTheUndead>    <7> To fsck ext2 on an ext3 filesystem would destroy it as well.
<FraggyTheUndead>    yeah
<FraggyTheUndead>    I noticed

Es war alles weg. Ich hatte jetzt eine komplett leere Partition. Bis auf den obligatorischen lost+found Ordner, der auf jedem noch so jungfräulichen Unix-Dateisystem vorhanden ist und in dem von fsck gerettete Datein gefunden werden können. Aber mein lost+found war leer.

Damit war die Sache für mich erstmal erledigt, wirklich wichtige Dinge sind mir dadurch auch nicht verloren gegangen, mein Home-Verzeichnis war glücklichweise zu besagtem Ubuntu kopiert, weil ich kurzfristig mit dem Gedanken spielte auf Ubuntu umzusteigen (dass ich mich dann doch dagegen entschied löste den hier beschriebenen Vorfall überhaupt erst aus). Ich beließ die Partition aber zunächst wie sie war, für den Fall dass ich noch mit irgendwelchen krassen Low-Level Tools da herangehen kann.

Gestern war ich dann wegen einer ganz anderen Sache in meinem Windows und musste aber auf eine meiner zahlreichen Linuxpartitionen zugreifen. Ich nutze hierfür das Tool explore2fs, welches recht spartanisch ist, aber für meine Zwecke reicht.

Da explore2fs die Partitionen aber nicht immer korrekt bezeichnet, muss man im Zweifelsfalle erstmal in alle Partitionen reinschauen um die zu finden, die man eigentlich gesucht hat. Bei der gekillten Partition brauchte explore2fs dann plötzlich ziemlich lange um sie zu indizieren. Sollte bei nur einem Ordner, der dazu noch leer ist, nicht so lange dauern. Doch was sehen meine trüben Augen? lost+found war mit tausenden Ordnern gefüllt O_o

Ich habe keine Ahnung warum das jetzt erst auftaucht, aber cool 😀

Der Vorfall sollte mir nun normalerweise zu denken geben und mich dazu bewegen doch endlich mal regelmäßige Backups zu machen. Aber ach, dazu müsste ich eine Festplatte beiseite legen und mir eine sinnvolle Backupstrategie überlegen. Ich sehe nicht kommen, dass das wirklich passiert…

Ja ist denn heut schon Weihnachten?

Sunday, September 14th, 2008

Endlich! Mehr Power!
Seit Freitag nenne ich wieder einen Rechner der, nun sagen wir mal oberen Mittelklasse, mein eigen.
paketinhaltIm Paket fand ich neben den üblichen “Luftpolstertüten” (wie nennt man die eigentlich?) noch ein paar andere Kleinigkeiten. Genauer gesagt Netzteil (Corsair HX520), CPU-Kühler (Noctua NH-U12P), DVD-Brenner (LG GH-20NS SATA), Grafikkarte (Sapphire HD3850 512MB), Mainboard (Gigabyte GA-EP45-DS3L), Arbeitsspeicher (2GB Corsair XMS2 DHX Series PC2-6400 CL5) und das Herzstück des neuen Systems, einen Intel Core 2 Duo E8400.neu gegen alt

Nach einiger Zeit Bastelei hab ich dann spaßeshalber mal ein Vergleichsfoto von neuem (oben genannter Noctua) und altem (SLK947U) CPU-Kühler geschossen. Letztgenannter war seinerzeit im übrigen einer der besten Sockel-A-Kühler am Markt. Heute sieht er doch recht mickrig aus.

Um zum interessanten Part zu kommen: Die Leistung der neuen Komponenten ist wie erwartet top! Merkwürdig dagegen erscheinen mir die ausgelesenen Temperaturen, zumindest von Prozessor und Grafikkarte. Bleibt abzuwarten wie der anstehende Dauertest (a.k.a. LAN) ausfällt.neue komponentenZu guter letzt noch ein Bild mit den eingebauten neuen Komponenten inkl. dem Noctua-Kühler der Marke “größer, breiter … leiser”!

Schönes Wochenende!

Focus follows mouse unter Windows

Thursday, August 7th, 2008

In den letzten Wochen bin ich ein großer Fan von der “Focus follows mouse”-Funktion geworden. Bei dieser, unter Unix-Systemen sehr verbreiteten Funktion geht der Input von der Tastatur an die Anwendung, die sich gerade unter dem Mauszeiger befindet.

Ich hatte die Funktion ganz zu Beginn meines Umstiegs auf Linux ausprobiert und den Sinn nicht gesehen, weil damals meine Bildschirmauflösung so gering war, dass ich die meisten Programme im Vollbild laufen hatte. Jetzt allerdings, wo sich bei mir mehrere Programme überlappend den Bildschirm teilen, ist es enorm praktisch, wenn ich nicht erst auf ein Fenster klicken muss um Tastaturfocus zu bekommen und damit alle darüberliegenden Fenster verschwinden lasse.

Wenn man sich erst einmal an eine komfortable Funktion gewöhnt hat, dann wird das arbeiten sehr frustrierend, wenn sie plötzlich weg ist. So ging es mir gestern, als ich mal wieder im Windows war. Meine Eingaben gingen ständig an das falsche Fenster. Doch zu meiner großen Überraschung gibt es diese Funktion auch unter Windows, allerdings bekommt man sie nur durch Registry-Eingriff. Ich war zunächst etwas skeptisch, denn das letzte Mal, als ich eine Funktion (RealTimeIsUniversal), die tief in der Registry versteckt war, aktivierte, ging das ziemlich schief.

Aber es funktioniert ausgezeichnet, und hier ist wie (Windows 2000/XP/2003):

Beim Registry-Schlüssel
HKEY_CURRENT_USERControl PanelDesktopUserPreferencesMask
ändert man das vorderste Byte, sodass es eine ungerade Zahl ist. Für Informatiker: man ODER-verknüpft es mit 0x01.

Zum Beispiel stand da bei mir zunächst  9E 3E 05 80 und nun ist es 9F 3E 05 80.

Nachdem man sich einmal neu eingeloggt hat, sollte Focus follows mouse aktiviert sein.

Angeblich bekommt man, wenn man es mit 0x40 verknüpft, Raise-on-focus, aber da ich gerade nicht auf Speed/Ecstacy/Crack war, wollte ich das nicht ausprobieren. (Raise on focus macht das gleiche wie focus follows mouse, nur dass das fokussierte Fenster gleich nach vorne geholt wird, was meiner Meinung nach extrem nervtötend ist)

Gefunden habe ich diese wertvolle Information unter http://www.burningcutlery.com/derek/winsetup/