Archive for the ‘Uncategorized’ Category

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Thursday, June 16th, 2016

Dieses Blog ist inaktiv und nur noch als Archiv zu betrachten. Die Autoren widmen sich jetzt anderen Dingen.

Wir machen uns die Welt, wie sie uns gefällt.

Tuesday, September 22nd, 2015

Die folgende Szene findet in einem Arbeitsamt in Ostdeutschland statt. Sie wurde aus dramaturgischen Gründen etwas zurechtgestutzt und ist natürlich nicht der genaue Wortlaut, hat aber inhaltlich so stattgefunden.

[Vorhang auf]
Sachbearbeiterin: Hallo.
Fraggy: Hallo.

SB: Wie kann ich Ihnen helfen?
F: Ich bin nach Schweden gezogen, da meine Freundin jetzt im September eine Doktorandenstelle in Uppsala, Schweden begonnen hat. Ich bin derzeit noch auf der Suche nach Arbeit in Schweden. Nun weiß ich, dass man das Arbeitslosengeld für 3 Monaten in das EU-Ausland mitnehmen kann, dafür aber zunächst in Deutschland 4 Wochen lang arbeitslos gemeldet sein muss. Darum bin ich jetzt hier.

SB: Tut mir Leid, aber das geht so nicht. Sie wohnen ja schon in Schweden.
F: Das ist richtig, aber ich bin noch hier gemeldet. Als EU-Ausländer bekomme ich erst dann eine schwedische Personnummer, wenn ich einen Arbeitsplatz in Schweden nachweisen kann. Die Personnummer brauche ich, um mich in Schweden melden zu können. Somit wohne ich rechtlich noch hier.

SB: Ja, aber Sie sind nicht vor Ort. Ich muss Sie ja zu Vorstellungsgesprächen und so weiter schicken können. Sie hätten sich bevor sie umgezogen sind arbeitslos melden müssen. Jetzt ist es zu spät, sie bekommen kein Arbeitslosengeld.
F: Okay. Was wäre, wenn ich es einrichten könnte, 4 Wochen lang vor Ort zu sein.

SB: Sie sind IT-Spezialist [Blick auf den Bildschirm. <Klick>] mit Berufserfahrung [<scroll>] und haben studiert. Wir finden für Sie in 4 Wochen problemlos einen Job.
F: Na gut, aber mal ehrlich: wir sind hier in Ostdeutschland, bei den Gehältern die hier gezahlt werden…

SB: Nun, Sie wohnen dann ja nicht in einer Wohngemeinschaft mit ihrer Partnerin, somit kann ich Sie bundesweit vermitteln.
F: … [innere Stimme: fffffffffffffffffffffffuuuuuuuuuuuuuuuuuuuuuuuuuuuuuu]

[Vorhang zu]

Ich will jetzt gar nicht den Zorn auf die Sachbearbeiterin lenken. Sie war sehr nett und hat mir nur erklärt, wie die Gesetzeslage halt ist. Sie hat die Regeln ja nicht gemacht.
Die Argumentation mit “Sie wohnen ja nicht zu sammen, also kann ich Sie an den Arsch der Welt vermitteln” ist in meinem speziellen Fall natürlich besonders cool, weil der Grund für das Nicht-Zusammenleben erst wegen des Arbeitsamtes entstünde, aber auch ohne meine konkreten Umstände ist das eine Frechheit, dass die Gesetze Arbeit so krass über Familie stellen.
Insofern geht das jetzt an unsere liebe Bundesregierung (Strophe 3), stimmt alle mit ein:

Ja, ich hätte mich vorher informieren müssen und das mit den vier Wochen einplanen müssen. Aber auch dann hätte ich wohl nicht mit meiner Freundin nach Schweden ziehen können, denn dann hätten sie mir halt irgendeinen Drecksjob als Java EE Entwickler für Datenbankanwendungen in Hintermuckelhausen vermittelt und wäre keinen Schritt weiter als ich es jetzt bin. Eher im Gegenteil.

Wie am Gummiband. Aber es hört nicht auf.

Thursday, July 24th, 2014

Als ich Anfang Juni auf der Auto Mobil International in Leipzig war, war einer meiner ersten Anlaufpunkte der Stand von Tesla. Erwartungsgemäß war es nicht mehr möglich eine Probefahrt im Model S zu ergattern, aber die nette Dame am Stand drückte mir ein iPad in die Hand und meinte ich könne mich registrieren um benachrichtigt zu werden, wenn in meiner Gegend Probefahrten angeboten werden. Ich glaubte zwar nicht, dass die Angestellten bei Tesla ihre Zeit auf jemanden verschwenden, der ganz offensichtlich keine 70k€ in seinem Sparschwein stecken hat, aber ich habe mich dennoch angemeldet.

Vor zwei Wochen bekam ich dann eine E-Mail in der ich um Rücksprache zur Terminfindung gebeten wurde. Eine E-Mail und ein Telefonat später hatte ich einen Termin zur Probefahrt für den heutigen Tag. Also fuhr ich heute mit einem Freund nach Hamburg Langenhorn und rechnete so halb damit, dass sie uns Studententypen mit Nerdshirts und Shorts sofort wieder wegschicken. Nachdem das nicht geschah gaben wir – wiederum auf einem iPad – unsere Personalien inklusive Führerscheinnummer ab und uns wurde kurz an einem Chassis gezeigt wo die wichtigen Komponenten sind. Der Motor ist hinten und treibt das Differential direkt an, die Batterien füllen den Unterboden zwischen den Rädern aus und wiegen etwa 600kg. Vorne sind noch ein paar Nebenaggregate wie der Klimakompressor sowie eine 12V Batterie.

Als Probefahrzeug bekamen wir die ganz teuere Version P85, welche sich durch ein paar Abstimmungsparameter und Austattungsmerkmale von den anderen beiden Versionen (60 und 85) unterscheidet. Laut der netten Dame die uns auf der Probefahrt begleitet hat, sind die Leistungsdaten der Antriebseinheit des P85 und des 85 ohne “P” identisch. Die Teslawebseite hingegen sagt, dass die Version mit “P” 310kW statt 270kW Motorleistung und 600Nm statt 440Nm Drehmoment mitbringt.

Im Auto drinnen findet man zunächst einmal den inzwischen hinlänglich bekannten 17 Zoll Touchscreen als einziges Bedienelement in der Mittelkonsole. Während dieser auf der AMI noch einen durchgehend flüssigen Eindruck gemacht hat, bemerkte ich dieses Mal die eine oder andere Denkpause beim Wechsel zwischen den Bedienebenen. Nicht sehr lang, aber unter Umständen gerade lang genug um zu nerven. Wie sehr das stört, müsste man im Alltag testen. Als nächstes fällt auf, dass da, wo bei Autos mit Verbrennungsmotor der Mitteltunnel ist, beim Model S vorne eine große Ablagefläche ist, in die man locker einen Straßenatlas legen könnte. Falls man mal vergessen sollte, dass das Auto einen 17 Zoll Bildschirm mit Kartenanzeige hat. Hinten hat man einen von links nach rechts durchgehend ebenen Fußboden.

Das erste Stück wurden wir gefahren. Aber schon dieser erste Kilometer hatte es in sich. Daran, dass das Auto nahezu keine autotypischen Geräusche von sich gibt, gewöhnt man sich relativ schnell. Aber der Moment in dem unsere Begleiterin unangekündigt voll auf’s “Gas”pedal trat war komplett surreal. Ich fühlte mich wie ein Wurfgleiter, der von einem Gummiband in die Luft katapultiert wird. Nur dass das Gummiband nicht nach ein paar Zehntelsekunden aufhörte seine Wirkung zu entfalten. Visuell fühlte ich mich an alte 3D-Weltraumspiele erinnert, in denen die Umgebung linear schneller werdend einem einem vorbeizieht solange man auf die Taste für’s Beschleunigen drückt. Ein (Verkehrs-) Flugzeugstart ist nichts dagegen.

Als ich am Steuer saß und behutsam losfuhr, fühlte es sich zunächst mal wie gewohnt an. Das GasStrompedal verhielt sich ganz wie erwartet. Doch dieser Zustand dauerte nur bis zur ersten Ampel an. Dann nämlich nahm ich den Fuß vom Pedal und das Auto bremste unerwartet stark. Wie es sich für ein elektrisch angetriebenes Fahrzeug gehört, läd der Tesla seine Batterie wenn man vom Gas geht. Wie stark er das tut kann man auf dem Touchscreen einstellen, wir hatten die aggressivere von beiden Einstellungen gewählt. Doch auch die weniger starke Einstellung bremste deutlich mehr als man das von einer Motorbremse beim Verbrennungsmotor gewohnt ist. Diese starke Motorbremse führt zu etwas, was Tesla “Einpedalfahren” (One Pedal Driving) nennt: Gewissermaßen gibt es im vorderen Teil des Strompedalweges einen Bereich, der eigentlich kein Beschleunigungs- sondern ein Bremspedal ist – nur umgekehrt. Je weiter man vom Pedal geht, desto mehr wird gebremst. Freundlicherweise zeigt einem die Anzeige im Amaturenbrett an, ob gerade Energie rekuperiert wird, oder ob sie gerade in kinetische Energie umgewandelt wird (um mal die physikalisch korrektere Formulierung zu verwenden (jaja, Wärme ist auch dabei – Klugscheißer!)). Nach kurzer Zeit hat man raus, wie man damit umzugehen hat und kann auf das Bremspedal fast vollständig verzichten.

Im normalen Stadtverkehr ist das Model S ein sehr entspanntes Fahrzeug; leise, unaufgeregt, bequem. Aber wenn man dann doch einmal eine freie Landstraße vor sich hat und auf Spaß aus ist, dann kommt man in absurd wenigen Sekunden an die Grenzen des Legalen. Aber der Weg dahin ist mit einem fetten Grinsen verziert.

Nach einem weiteren Fahrerwechsel saß ich hinten und musste leider feststellen, dass ich mit meinen etwas über 1,80m ein klein wenig zu groß bin. Aufrecht sitzen konnte ich zwar, aber beim Zurücklehnen stieß ich mit meinem Kopf an der hinter mir befindlichen Einfassung des Glasdachs an. Schade.

Sicherlich hätte man uns länger fahren lassen, wenn wir nach Geld ausgesehen hätten. Aber verglichen damit, wie demonstrativ man als Mittzwanziger auf Gebrauchtwagensuche bei Markenautohäusern ignoriert wird, ist es doch sehr angenehm, wenn sich eine Automarke so offen gibt. Und wer weiß, vielleicht habe ich in ein paar Jahren das Geld für ein Modell 3.

Vielleicht doch lieber was mit Holz oder so?

Sunday, June 29th, 2014
I made this!

I made this!

Es begab sich Anfang Februar, dass ich geblendet von vermeintlich günstigen Preisen im Ausverkauf einer insolventen Baumarktkette ein paar Einbaulampen, Schalter und Buchenleimholzbretter kaufte. Der Hintergedanke war “irgendwas für über’m Bett” zu bauen. Sind ja nur ein paar Löcher zu bohren und eine handvoll Schrauben reinzujagen. Oh wie naiv ich war.

Die zugeschnittenen Bretter mit Löchern für Schalter und Lampen. Ja, ich habe auch nach 2 Jahren immer noch keinen richtigen Fußboden verlegt.

Die zugeschnittenen Bretter mit Löchern für Schalter und Lampen. Ja, ich habe auch nach 2 Jahren immer noch keinen richtigen Fußboden verlegt.

Das erste Problem war die Bretter auf die richtige Länge zu kürzen. Ich höre schon die ersten sagen “Das kann man doch im Baumarkt machen lassen”. Das wäre Prinzip richtig, wenn die zu dem Zeitpunkt einzige in Lübeck verbleibende Baumarktkette sich nicht weigern würde mitgebrachte Bretter zuzuschneiden. Aber was will man auch von einem Konzern erwarten, der ein Unwort des Jahres geschöpft hat (2009). Glücklicherweise wurde das Lübecker Baumarktmachtvakuum inzwischen gefüllt.
Also kürzte ich die Bretter selbst auf die richtige Länge. Mit einer Tauchsäge. Bei meinen Eltern. Fünfhundert Kilometer von Lübeck entfernt. Nein, ich möchte nicht wissen, ob das ökologisch sinnvoll war. An dieser Stelle möchte ich auch darauf hinweisen, dass Elektrowerkzeuge verdammt laut sein können und man immer einen Gehörschutz tragen sollte.

Nachdem sich – völlig überraschend – herausgestellt hat, dass man mit einer Tauchsäge ohne Führungsschiene keine 185cm schnurgerade sägen kann, blieb mir der Gang in einen der neueröffneten Lübecker Baumärkte nicht erspart. Dort kaufte ich mir ein weiteres 200x20x2cm Buchenleimholzbrett und ließ es auf 185×10 zuschneiden. (nur zur zeitlichen Einordnung: es ist Mitte März)

Die Schraubenlöcher habe ich mit einem Kegel für den Senkkopf gebohrt

Die Schraubenlöcher habe ich mit einem Kegel für den Senkkopf gebohrt

Als nächstes waren die Löcher für die Lampen, Schalter und Schrauben zu bohren. Da die Löcher für die Schrauben möglichst senkrecht zur Oberfläche sein sollten und das Freihandbohren mit einer Bohrkrone von 105mm Durchmesser nicht ganz ungefährlich ist (Es besteht die Gefahr sich das Handgelenk zu verletzen, sollte sich die Bohrkrone verkanten und die Bohrmaschine zurückschlagen), legten die Bretter ein weiteres Mal rund 1000 Kilometer zurück und wurden in der elterlichen Garage durchlöchert. (wir haben nun Mitte April)

Wieder zurück in Lübeck habe ich die Bretter mit einem Schleifklotz von Hand glatt gemacht. Danach hatte alles in meinem Keller eine Staubschicht und ich habe gefühlt ein halbes Kilogramm Buchenstaub aus meiner Nase geholt. Auch an dieser Stelle wieder ein wichtiger Arbeitssicherheitshinweis: tragt Atemschutz! Schleifstaub ist Feinstaub, lungengängig und möglicherweise krebserregend.

Als nächstes bohrte und fräste ich die Aussparungen für die Beschläge. Da ich keinen blassen Schimmer habe was ich tue (ja, Präsens), verwendete ich für das Fräsen der Versenkung für die Beschläge das völlig falsche Werkzeug. Erst beim Fräsen des länglichen Loches in das später der Schraubenkopf geschoben wird nahm ich dann das richtige, oder zumindest mal richtigere Werkzeug.

Angezeichnete Beschläge

Angezeichnete Beschläge

Und los!

Und los!

Löcher für Beschläge

Löcher für Beschläge

 

 

 

 

 

 

 

Wie man sich beim Betrachten der beiden Werkzeuge denken könnte, geht es mit einem der beiden recht flott, mit dem anderen… nicht so.

Mit dem Oberen ließ sich das Holz flott abtragen. Mit dem Unteren nicht unbedingt. Wie man sieht, ist es auch heiß geworden.

Mit dem Oberen ließ sich das Holz flott abtragen. Mit dem Unteren nicht unbedingt. Die Verfärbung des unteren Werkzeuges zeigt auch, dass es zu heiß geworden ist.

Um den Aufsatz, der das Fräsen mit konstanter Tiefe erlaubt, sinnvoll nutzen zu können, stellte ich meine beiden Seitenwände Oberkante an Oberkante aneinander und fixierte sie mit Schraubzwingen.

Der Aufsatz, der für senkrechtes Fräsen sorgen soll, kippt an der Kante herunter...

Der Aufsatz, der für senkrechtes Fräsen sorgen soll, kippt an der Kante herunter…

... darum habe ich mir eine Ebene geschaffen indem ich die zweite Seitenwandand die Oberkante der Ersten gestellt habe und die beiden mit Schraubzwingen fixiert habe.

… darum habe ich mir eine Ebene geschaffen indem ich die zweite Seitenwandand an die Oberkante der Ersten gestellt habe und die beiden mit Schraubzwingen fixiert habe.

Da ich leider keine Hobelbank besitze in die ich die beiden Bretter hätte einspannen können, klemmte ich mir dieses Konstrukt zwischen die Knie. Mein Rücken und meine Knie fanden’s geil…
Aber das Endresultat war überzeugend. Klar ist das nicht die sauberste und planste Oberfläche, aber da sie sowieso von den Beschlägen verdeckt und direkt an der Wand sein wird, sieht man es am Ende nicht.

Die Aussparungen für die Beschläge sind fertig gefräst. Nicht schön, aber...

Die Aussparungen für die Beschläge sind fertig gefräst. Nicht schön, aber…

... die Beschläge verstecken das größtenteils

… die Beschläge verstecken das größtenteils

Zu dem Zeitpunkt hätte man das Ganze schon zusammenschrauben und an die Wand hängen können, aber das Holz soll ja lange halten. Nach einiger Überlegung entschied ich mich hier für ein Holzschutzmittel welches schon seit Jahrhunderten zum Einsatz kommt: Leinöl. (zeitliche Einordnung: Mitte Mai)

Ich habe die Bretter mit Leinöl geölt. Braucht noch jemand ~0.8 Liter Leinöl? Zum Kochen oder so?

Ich habe die Bretter mit Leinöl geölt. Braucht noch jemand ~0.8 Liter Leinöl? Zum Kochen oder so?

Geölte Bretter

Geölte Bretter

Vergleich ungeölt - geölt

Vergleich ungeölt – geölt

Nachdem die zweite Schicht Öl Anfang Juni einigermaßen eingezogen war, verschraubte und verkabelte ich das Ganze und hängte es an die Wand.

Zusammenschrauben

Zusammenschrauben

Das untere Brett ist etwas tiefer als die Seitenwände. Das ist mir leider durch die Lappen gegangen.

Das untere Brett ist etwas tiefer als die Seitenwände. Das ist mir leider durch die Lappen gegangen.

Testweise eingesetzte Lampen

Testweise eingesetzte Lampen

Eingeschraubter Schalter. Wie man hier schon sieht stehen die an dieser Stelle eher ungeeigneten Senkköpfe etwas heraus...

Eingeschraubter Schalter. Wie man hier schon sieht stehen die an dieser Stelle eher ungeeigneten Senkköpfe etwas heraus…

... was dazu führt, dass die Schalterrahmen an den geschraubten Ecken abstehen :/

… was dazu führt, dass die Schalterrahmen an den geschraubten Ecken abstehen :/

Abzweigdose. Man beachte die ausgefuchste Zugentlastung am Netzkabel.

Abzweigdose. Man beachte die hightech Zugentlastung am Netzkabel.

Fertig verkabelt. (ja, leider etwas unscharf)

Fertig verkabelt. (leider etwas unscharf)

Und Strom!

Und Strom!

Leuchtet!

Leuchtet!

Auch wenn ein paar Kleinigkeiten nicht perfekt geworden sind, bin ich insgesamt recht zufrieden.

Gelernte Lektionen:

  • Wenn man gerade erst anfängt sich einen Grundstock an Werkzeugen und Verbrauchsmaterial zuzulegen, wird es schnell teuer. Kleinvieh wie Schrauben machen hier auch Mist.
  • Nichtsdestotrotz: Schutzausrüstung ist extrem sinnvoll und noch nicht mal teuer. Einen guten Kapselgehörschutz bekommt man schon für etwa 20 €. Im Prinzip tun es auch die im Drogeriemarkt erhältlichen Produkte – wenn man genug Disziplin hat, sie auch für “schnell mal was Sägen” reinzufummeln. Eine Atemschutzmaske und passender Partikelfiltereinsatz sind auch für unter 30 € zu haben. Und die eigene Gesundheit ist unbezahlbar.
  • Pressholzplatten von schwedischen Großkonzernen zusammenzuschrauben mag billiger sein und ist in weniger als vier Monaten zu machen, aber deswegen hat es ja auch jeder in der Wohnung stehen. Das Ding gibt es so nur bei mir 🙂

Als Computerspiele noch in Euroboxen kamen

Sunday, January 13th, 2013

Ich bin immer noch am aus- und umräumen nach meinem Umzug und bin dabei auf diverse erinnerungsauslösende Stücke gestoßen.

Das erste ist eines, das ich in der kurzen Zeitspanne zwischen meinem Entdecken von Egoshootern und den ersten ernsthaften Verschärfungen des Jugendschutzes gekauft haben muss. Ich kann mich erinnern, wie die Verkäuferin mir dieses Ab-18-Spiel mit den Worten “Ist für den großen Bruder, stimmt’s?” aushändigte.

Unreal Tournament

Man beachte den Screenshot mit dem wegfliegenden Kopf

Auch sehr schön: Die Packung von Empire Earth, die ein ziemlich dickes Handbuch, einen Tech-Tree, ein Heftchen mit geschichtlichem Kontext und einen Merkzettel mit Tastenkombinationen in dreifacher Ausführung enthielt:

Empire Earth

Umfangreicher Packungsinhalt

 

Jaja, früher war alles besser 😀

Broiler

Sunday, September 23rd, 2012

Mir fehlen die Worte...
Wenn wir euch mit einem Broiler (in gewissen Gegenden auch bekannt als “Brathähnchen”) vergleichen, dann machen wir uns über euch lu…. ach vergesst es. Sonst macht ihr euch noch euer perfekt gestyltes Köpfchen kaputt. Und das wollen wir ja nicht.